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ZfIR 2009, 489

Comanns, Eva

Die Zwangsversteigerung von Wohnungseigentum wegen Wohngeldrückständen und die Problematik des Einheitswertbescheids

Mit der Einführung der Privilegierung von Wohngeldansprüchen bei der Zwangsversteigerung von Wohnungseigentum durch die Neufassung des § 10 Abs. 1 Nr. 2 ZVG im Rahmen der zum 1.7.2007 in Kraft getretenen WEG-Novelle sollte die Stellung von Wohnungseigentümergemeinschaften im Zwangsversteigerungsverfahren verbessert werden. Tatsächlich stellen sich in der Praxis bei der Beantragung einer Zwangsversteigerung wegen in den Rang des § 10 Abs. 1 Nr. 2 ZVG fallender Forderungen Probleme. Dies betrifft insbesondere den gem. § 10 Abs. 3 Satz 1 ZVG i.V.m. § 18 Abs. 2 Nr. 2 WEG erforderlichen Nachweis, dass die Forderungen die Grenze von 3 % des Einheitswertes überschreiten. Diese Problematik war bereits Gegenstand mehrerer Entscheidungen des BGH, zuletzt der Beschlüsse vom 2.4.2009 (V ZB 157/08) und 7.5.2009 (V ZB 142/08). Der vorliegende Beitrag soll einen Überblick über die Entwicklung der Rechtsprechung und die diskutierten Lösungsansätze bieten.

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