ZfIR 2009, 194Lang, Thomas/Friedrich, AnneEinsichtnahme in die Grundakten – Verpflichtung des Notars nur bei Vorliegen besonderer UmständeZugleich Besprechung von BGH, Urt. v. 4.12.2008 – III ZR 51/08 – in diesem Heft ZfIR 2009, 209Der nachfolgende Beitrag geht davon aus, dass der Notar bei der Beurkundung eines Kaufvertrages über Wohnungseigentum regelmäßig nicht verpflichtet ist, über die Grundbucheinsicht gem. § 21 BeurkG hinaus auch die Grundakten und damit die Teilungserklärung mit Aufteilungsplan einzusehen. Die Sorgfaltspflicht des die Teilungserklärung beurkundenden Notars und die Prüfungspflicht des Grundbuchamtes gewährleisten, dass die Aufteilung nach dem WEG, insbesondere die Abgrenzung von Sonder- zu Gemeinschaftseigentum, sachlich-rechtlich richtig vorgenommen und im Grundbuch eingetragen wird, so dass sich eine Pflicht des Kaufvertragsnotars zur Einsichtnahme (auch) in die Grundakten bei der Beurkundung eines Kaufvertrages über Wohnungseigentum nur im Ausnahmefall ergeben kann. Der Inhalt dieses Beitrags ist nicht frei verfügbar. Für Abonnenten ist der Zugang zu Aufsätzen und Rechtsprechung frei. Klicken Sie hier, um sich einzuloggen.
Um die Kaufabwicklung zu starten, klicken Sie bitte hier. | |











Diese Seite zu Ihrem Social Network hinzufügen