ZfIR 2009, 767Amort, MatthiasProbleme der Rechnungslegung von Real Estate Investment Trusts (REITs)Real Estate Investment Trusts (REITs) sind steuertransparente Immobilienaktiengesellschaften. Der deutsche Gesetzgeber hat ihnen, nicht zuletzt wegen internationalen Konkurrenzdrucks, ein eigenes Gesetz gewidmet (REITG). Doch bislang wurden REITs von der Immobilienwirtschaft nur sehr zögerlich aufgenommen. Gründe sind zum einen die strengen Strukturanforderungen, die zur Steuerbefreiung erfüllt werden müssen; zum anderen bringt die hohe Ausschüttungsverpflichtung die Innenfinanzierungskraft der Unternehmen in Gefahr. Das REITG regelt auch die Rechnungslegung des REIT. Erstmals in der deutschen Rechtsgeschichte schreibt der Gesetzgeber die Aufstellung einer Bilanz nach HGB und zugleich IAS/IFRS vor. Das birgt Probleme: Die dualistische Rechnungslegung ist schwierig umzusetzen. Bewertung der Immobilien zum Marktwert (Fair Value) führt zu Volatilitäten, Ermessen und Unsicherheit. Der Verfasser zeigt zunächst Grundlagen der Rechnungslegung von REITs auf. Er erörtert sodann Kernprobleme kritisch. Der Inhalt dieses Beitrags ist nicht frei verfügbar. Für Abonnenten ist der Zugang zu Aufsätzen und Rechtsprechung frei. Klicken Sie hier, um sich einzuloggen.
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