ZfIR 2009, 801Bosch, AndreasGutgläubiger einredefreier Zweiterwerb der Sicherungsgrundschuld nach Tilgung des dinglichen Rechts durch den mit dem persönlichen Schuldner identischen Eigentümer?Die Rechtsfolgen der Tilgung von grundpfandrechtlich gesicherten Forderungen haben Rechtsprechung wie auch Literatur seit jeher intensiv beschäftigt. Viele Rechtsfragen sind bis heute umstritten. Mit dem Inkrafttreten des „Risikobegrenzungsgesetzes“ (Gesetz zur Begrenzung der mit Finanzinvestitionen verbundenen Risiken vom 18.8.2008, BGBl I, 1666) haben sich im Bereich der Sicherungsgrundschuld neue Problemkreise ergeben, die bislang vor allem in der Literatur nur teilweise näher beleuchtet worden sind. Der folgende Beitrag widmet sich im Schwerpunkt den Rechtsfolgen einer Tilgung des dinglichen Rechts durch den mit dem persönlichen Schuldner identischen Eigentümer. Wie aufzuzeigen sein wird, können sich daraus für diesen erhebliche Komplikationen und juristische Fallstricke ergeben, denen das geltende Recht zumindest auf den ersten Blick nur bedingt zu begegnen vermag. Der Beitrag unternimmt insofern den Versuch eines „zweiten Blicks“. Der Inhalt dieses Beitrags ist nicht frei verfügbar. Für Abonnenten ist der Zugang zu Aufsätzen und Rechtsprechung frei. Klicken Sie hier, um sich einzuloggen.
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